Über uns
Tafungua versteht sich als Forum für interkulturelle Begegnung und entwicklungspolitische Bildung. Unsere Länderschwerpunkte sind Kenia und Tansania. Der gemeinsame Hintergrund aller Beteiligten ist die praktische Ost-Afrika-Erfahrung: Alle Aktiven des Vereins waren mindestens einmal für drei Monate in Kenia, um dort in einer sozialen Einrichtung zu arbeiten. Das Forum wurde gegründet, um Erfahrungen und Erlebnisse vor Ort in kontinuierliche und nachhaltige "entwicklungsverantwortliche Handlung " HIER umzusetzen.
Dabei versteht sich Tafungua nicht als klassische Entwicklungshilfeorganisation mit Projektarbeiten im Süden, die unsere Verantwortung im Alltag HIER ausblenden. Wir wollen das Augenmerk stärker auf Veränderungsmöglichkeiten im Entwicklungsland Deutschland richten. Tafungua bedeutet im Kiswahili „in Zukunft etwas öffnen“ und das ist unser Ziel. Wir wollen (Etwas) öffnen, um Vorurteile abzubauen und den Blick über unsere Grenzen hinaus ermöglichen. Unsere Handlungsmotivation resultiert aus der interkulturellen Energie und dem entwicklungspolitischen Veränderungswillen der zahlreichen Rückkehrer aus Ostafrika.
Die Mitarbeiter des Tafungua e.V. sind ehemalige Studenten der Universität zu Köln, der Katholischen Fachhochschule Köln und der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln. Aber auch kenianische Freunde und Interessierte.
Die Beteiligung am Vereinsgeschehen beruht v.a. auf ehrenamtlichem Engagement der Einzelnen, aber auch kleinen Honorartätigkeiten.
Geschichte des Vereins
Öffentlichkeitsarbeit des Vereins1996 wurde an der Universität zu Köln ein Seminar angeboten, das sich mit dem Thema Kenia auseinander setzte und zudem auf einen Aufenthalt dort vorbereiten sollte. Bedingt durch politische Unruhen vor den Wahlen 1996 in Kenia, wurde der Besuch in das benachbarte Tansania verlegt. Im Jahre 2000 sollte der Aufenthalt wieder in Kenia stattfinden und auf Anfrage einer damaligen Studentin führte Thomas Fertig das Vorbereitungsseminar durch. Im Dezember 2000 wurde der Tafungua e.V. von den StudentInnen, die wieder aus Kenia zurück gekehrt waren, gegründet und gibt bis heute den nachfolgenden Studierenden jedes Jahr die Möglichkeit wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Öffentlichkeitsarbeit des Vereins
Mit Veranstaltungen, Infoabenden und –Ständen, sowie zahlreichen Projekten machen wir in der Öffentlichkeit auf unsere Arbeit aufmerksam. Dabei wollen wir auch in der breiten Bevölkerung ein Bewusstsein für die Chance zu einer gerechten Weltordnung schaffen. Außerdem wollen wir in der Öffentlichkeit zeigen, dass es Veränderungsmöglichkeiten im Alltag HIER gibt.
Durch unsere einmal monatlich stattfindenden „Tuskertreffen“ bieten wir in einem offenen Rahmen im Allerweltscafe Interessierten die Möglichkeit uns in einer offenen und gemütlichen Runde kennen zu lernen, zu diskutieren oder sich einfach aus zu tauschen.
Auch unsere allmonatlichen Orgatreffen sind ebenfalls offen und bieten die Gelegenheit, v.a. auf Vereinsebene zu diskutieren und alte wie neue Projekte zu unterstützen und aufleben zu lassen.
Durch eben diese verschiedenen bunten Projekte möchten wir eine Brücke zur Öffentlichkeit schlagen und motivieren und interessieren sich mit globalen Themen der Weltordnung auseinander zusetzten.
Finanzierung des Vereins
Der Tafungua e.V. finanziert sich zum größten Teil über Projekte die vom EED, InWEnt oder von der Stiftung für Umwelt und Entwicklung gefördert werden. Zudem unterhält sich der Verein durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Der größte Teil der Arbeit findet auf rein ehrenamtlicher Basis statt.



Über uns